BGBRG Fürstenfeld

5 Tipps für eine sichere Internetnutzung

In der heutigen digitalisierten Welt ist es oft schwer zu erkennen, welche Internetseiten vertrauenswürdig sind und welche nicht. Hier werden 5 Tipps angeführt, die dir helfen sollen, sichere und trotzdem einfache Passwörter zu finden und vertrauenswürdige von nicht vertrauenswürdigen Seiten zu unterscheiden.

1.    Verwende nicht Passwörter, sondern besser „Passsätze“

Wenn du ein Passwort wie zum Beispiel „Vorname_Nachname.Geburtsdatum“ verwendest, ist es für Hacker sehr leicht, diese Informationen aus deinen sozialen Netzwerken zu entnehmen. Es werden alle möglichen Kombinationen solange durchprobiert, bis dein Passwort geknackt ist. Wenn du aber ganze Sätze als Passwörter benutzt, wird dein Passwort länger und kann so schlechter geknackt werden. Beispielsweise macht „IchmagSkifahrensehrgerne.12“ es sehr viel schwieriger, dein Passwort zu knacken. 

Passwort: z.B. „Vorname_Nachname.Geburtsdatum“

Passsatz: z.B. „IchmagSkifahrensehrgerne.12“

2.    Sichere deine Computer ab!

Sehr oft passiert es, dass Hacker eine Internetseite erstellen, um dir deine Daten zu entziehen. Sie können das machen, indem sie dich dazu bringen, dich anzumelden und somit deine E-Mail-Adresse und dein Passwort bekommen. Eine weitere Gefahr ist, dass du auf einen Link klickst, der eine Schadsoftware auf dein Gerät lädt. Mit dieser können Hacker alle deine Daten entnehmen oder sie für dich verschlüsseln. Oft verlangen sie Lösegeld für deine Daten. Mache regelmäßige Software-Updates, achte darauf, dass die so genannte Firewall aktiviert ist und verwende ein Anti-Viren-Programm. Ergänzend solltest du auch Anti-Spyware-Programme installieren. 

3.    Achte auf den „Wer-Bereich“ in einem Link

Der „Wer-Bereich“ bei einem Link ist der Bereich, der vor dem zweiten Slash (/) steht. Beispielsweise: https://www.amazon.com.login.host345.com/login.html

Bevor du einen Link anklickst, lies also immer zuerst den „Wer-Bereich“.

4.    Achte auf den versteckten „Wer-Bereich“

Oft verwenden Hacker Link-Adressen, die den Originalen sehr ähnlich sehen. Mit verschiedenen Tricks wird gearbeitet, damit du Kleinigkeiten übersiehst. Zum Beispiel: 

https://www.arnazon.de  oder https://www.paypa1.comde/signin

Gut aufpassen! 

5.    Überlege zuerst und gib dann erst deine Daten bekannt

Bevor du dich entscheidest, dich bei einer App oder einer Website anzumelden, denke logisch nach, ob es wirklich Sinn macht, seine Daten herzugeben. Recherchiere zuerst im Internet über die Vertrauenswürdigkeit dieser Seite. Erst wenn du dir sicher bist, dass du hier deine Daten ohne Befürchtungen hergeben kannst, solltest du ein Konto erstellen. 

Bild Quelle: https://pixabay.com/de/photos/sicherheit-schutz-antivirus-265130/

Jana Kohl, 7A

Bilder zum Artikel